Snapfreezing von pathologischen Proben

Im Rahmen dieser Entwicklung wurde eine Methode geschaffen, die Bioproben in der klinischen Routineversorgung von Patienten für molekulardiagnostische Anwendungen bereits im Operationssaal (OP), in der Ambulanz, bei Probeentnahmen (z.B. Darmspiegelung mit Gewebeproben bzw. Flüssigbiopsien wie z.B. Blut, Sputum oder Liquor) und/oder beim Pathologen schnell tiefzugefriert. Das Tieffrieren entspricht dabei den geltenden Bestimmungen für die klinische Routinediagnostik sowie aktuellsten Hygieneanforderungen. Die tiefgefrorenen Proben können dann sowohl für weitere klinische Diagnostik (auch zu einem viel späteren Zeitpunkt als herkömmliche Lagermethoden) als auch für Forschungszwecke in Biobanken gelagert werden. Das Hauptaugenmerk dieses Verfahrens liegt hierbei auf der Mobilität: das Gerät zum Tiefkühlen ist bereits gekühlt, um die Proben transportiert zu können und wird den geltenden Vorschriften zum Gefahrguttransport gerecht.